Die Erforschung der Septuaginta hat an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen eine lange Tradition. Die Septuaginta stellt eine Schnittstelle zwischen der jüdischen und der christlichen Lebens- und Glaubenswelt dar, ist also für die Religions- und Kulturgeschichte von großer Bedeutung. Der erste Band des 1908 gegründeten Septuaginta-Unternehmens erschien 1931 unter dem Titel „Psalmi cum Odis“ und wurde von Alfred Rahlfs ediert. Abgeschlossen ist die textkritische Ausgabe aber bis heute nicht: Der Editionsplan geht von 35 Bänden aus, von denen bislang 27 erschienen sind.