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Biblische Gestalten - Führer Israels (7 Bde.)
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Übersicht

Die Bibel ist weniger eine Sammlung von religiösen Sach­themen als eine »Menschenchronik«: Geschichten der Menschen mit Gott. Wie die Menschen mit Gott leben, oft genug aber auch ohne ihn oder gar gegen ihn, zeigt sich an den berühmtesten biblischen Gestalten beispielhaft.

Die einzelnen Bände dieser außergewöhnlichen Reihe verbindet eine gemeinsame Struktur. Nach einer Einführung widmet sich der Hauptteil der Darstellung der jeweiligen Person auf der Grundlage der gegenwärtigen exegetischen Forschung. Ein Schlusskapitel deutet in ausgewählten Beispielen die Wirkungen, die von den biblischen Gestalten auf Judentum, Christentum und Islam auf Kunst und Literatur ausgingen.

Diese Sammlung präsentiert Erzväter, geistliche Führer und prägende Gestalten der Geschichte Israels aus dem Alten Testament, doch ohne die Könige, die in einer eigenen Sammlung zusammengefasst sind.

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Wichtigste Merkmale

  • Allgemein verständliche, doch exegetisch tief gehende Portraits vieler biblischer Personen.
  • Jeder Band behandelt neben der Auslegungsgeschichte auch die Wirkungsgeschichte der jeweiligen person.
  • Zu den Autoren gehören namhafte Exegeten wie Jens Schröter, Klaus Haacker, Georg Fischer oder Beat Weber.

Produktdetails

  • Titel: Biblische Gestalten - Führer Israels (7 Bde.)
  • Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
  • Bände: 7
  • Seiten: 1850
  • Herausgeber: Christfried Böttrich und Rüdiger Lux
  • Erschienen: 2001-2015
  • Sprache: Deutsch

Enthaltene Bände

Band 1: Josef. Der Auserwählte unter seinen Brüdern

  • Autor: Rüdiger Lux
  • Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
  • Erscheinungsdatum: 2. Auflage 2014 (2001)
  • Seiten: 312

An Selbstbewußtsein fehlte es ihm nicht, dem Siebzehnjährigen, der davon träumte, dass sich selbst Sonne, Mond und Sterne vor ihm zur Erde warfen: geliebt von seinem Vater, gehasst von den Brüdern; verraten und verkauft nach Ägypten und doch schon wieder auf dem Weg nach oben; geschätzt von Potiphar, seinem Herrn, heiß begehrt und ins Unglück gestürzt von seiner Herrin; ein Habenichts aus Kanaan, vom Pharao zu höchsten Ehren erhoben; ein Mann, den das Glück auch im Unglück nicht verließ.

Das Buch geht der literarischen Biographie Josefs in der Bibel Israels nach. Es stellt die Frage, wie sich das Leben von Josef und seinen Brüdern zur Geschichte verhält, welchem Autor wir dieses Meisterwerk der hebräischen Erzählkunst verdanken und für welche Leser es geschrieben wurde. Ein eigenes Kapitel verfolgt exemplarisch die Wirkungsgeschichte Josefs in Judentum, Christentum und Islam sowie in Kunst und Literatur.

Rüdiger Lux, Jahrgang 1947, ist Professor für Altes Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig.

Band 3: Noah. Die Geschichte eines Überlebenden

  • Autor: Jürgen Ebach
  • Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
  • Erscheinungsdatum: 2. Auflage 2015 (2001)
  • Seiten: 250

Noah ist der Erbauer der "Arche", in der er zusammen mit seiner engsten Familie und vielen Tieren als Repräsentanten aller Gattungen die "Sintflut" überlebt. Mit Noah beginnt die Geschichte der Menschheit neu. Noahs Geschichte erzählt von der größten aller Katastrophen, und sie erzählt zugleich vom Überleben und Leben.

In ihr verbinden sich die Motive des Untergangs mit Symbolen des Lebens wie der Arche als Schutzraum, der Taube mit dem Ölzweig als Friedensbild und dem Regenbogen als Zeichen des Bundes und als Unterpfand der Welterhaltung. Katastrophe und Rettung werden in der biblischen Erzählung zu einem Thema - und es ist derselbe Gott, mit dem sich beides verbindet. So wird die Noahgechichte auch zur bedrängenden Frage an Gott selbst.

Band 13: Elia. Ein feuriger Kämpfer für Gott

  • Autor: Rainer Albertz
  • Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
  • Erscheinungsdatum: 4. Auflage 2015 (2006)
  • Seiten: 232

"Nur sechs Kapitel des Alten Testaments berichten vom Propheten Elia, dennoch stieg er im frühen Juden- und Christentum zum wichtigsten aller Propheten auf. Neben dem Gesetzgeber Mose repräsentiert er nunmehr die gesamte Prophetie Israels. Das Buch untersucht die Gründe für diese beispiellose Wirkungsgeschichte und zeichnet deren Stadien im Einzelnen nach.

Die Erwartung, dass der Prophet, den Gott zu sich entrückte, am Ende der Zeiten noch einmal wiederkommen würde, hatte auf Johannes den Täufer und auch auf Jesus von Nazareth einen prägenden Einfluss. So ist von Elia im Neuen Testament häufiger die Rede, als von allen anderen Propheten. Die Faszination, die von diesem Propheten ausgeht, zog bis heute Maler, Musiker und Schriftsteller wie Lukas Cranach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Paulo Coelho in ihren Bann."

Rainer Albertz, Dr. theol., Jahrgang 1943, ist Professor für Altes Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Band 17: Jakob. Wie Gott auf krummen Linien gerade schreibt

  • Autor: Renate A. Klein
  • Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
  • Erscheinungsdatum: 2007
  • Seiten: 224

"Die Bibel erzählt von Jakob, Muttersöhnchen und Gottesstreiter, Flüchtling und Betrüger, Liebhaber und Familienvater. Er ist kein Heiliger und doch ist gerade er Israel – einer, der nicht das perfekte Vorbild ist, sondern einer wie du und ich, der sich aber gerade darum für jeden als Identifikationsfigur anbietet.

Als literarische Gestalt betrachtet wird der Werdegang Jakobs zu Israel anhand der biblischen Erzählung nachgezeichnet. Mit kurzen Seitenblicken auf die Frage nach der Historizität dieser Gestalt und auf ihre weit gefächerte Wirkung wird Jakob als einer dargestellt, der mitten im Leben steht und das, was das Leben ihm bietet, zu meistern versucht."

Renate Andrea Klein, Jahrgang 1969, Promotion 2002 in Hamburg, lebt in Sibiu/Rumänien und ist zur Zeit als Lektorin für Altes Testament am Departement Evangelische Theologie der Lucian-Blaga-Universität Sibiu tätig.

Band 18: Samuel. Priester und Richter, Königsmacher und Prophet

  • Autor: Rainer Kessler
  • Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
  • Erscheinungsdatum: 2008
  • Seiten: 272

Vor rund 3000 Jahren entsteht im alten Israel ein Staat mit den ersten Königen Saul und David. Beide werden nach der biblischen Überlieferung von Samuel gesalbt. Dieser Samuel steht im Mittelpunkt des neuen Bandes aus der Reihe „Biblische Gestalten“. Die hebräische Bibel erzählt uns sein Leben in einem weiten Bogen, der von seiner Geburt bis zu seiner Erscheinung aus der Unterwelt nach seinem Tod reicht. Dabei wird uns Samuel als eine der vielschichtigsten Gestalten des Alten Testaments vorgestellt: Er ist zugleich Priester und Richter, Königsmacher und Prophet. Wegen seiner Rolle bei der Staatswerdung reicht seine Wirkung bis in die Staatstheorien der Neuzeit, die sich in ihrer Argumentation für Monarchie und Aristokratie, Republik und Absolutismus auf ihn berufen.

Rainer Kessler, Jahrgang 1944, studierte Theologie in Mainz, Hamburg und Heidelberg, war Pfarrer in Hessen und Nassau, wurde 1991 an der Kirchlichen Hochschule Bethel habilitiert und ist seit 1993 Professor für Altes Testament in Marburg.

Band 24: Mose. Der Mann, der zum Buch wurde

  • Autor: Christoph Dohmen
  • Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
  • Erscheinungsdatum: 2013, 2. Auflage
  • Seiten: 288

"Die Gestalt des Mose ist eng mit dem Glauben an den einen und einzigen Gott verbunden, weshalb ihm eine besondere Stellung in Judentum, Christentum und Islam zukommt.

Was wir von dieser großen Gestalt wissen, deren Bedeutung nicht auf die Religion beschränkt bleibt, sondern auch für Recht und Ethik kaum zu überschätzen ist, wissen wir aber nur aus den Büchern der Bibel, die von ihm handeln und ihm zugeschrieben werden. Diese »Mose-Bücher« geben sich selbst als Mitteilung Gottes zu verstehen, die Mose empfangen und weitergegeben hat. Was sich schon in den Texten der Bibel zeigt, wird von den Spuren, die Mose in der abendländischen Kultur hinterlassen hat, bestätigt: Das Besondere der göttlichen Offenbarung ist am Offenbarungsmittler »abzulesen«. In ihm begegnet uns nicht eine Person ferner Vergangenheit, sondern das bleibende Wort Heiliger Schrift, und Mose ist in einzigartiger Weise zu diesem Wort geworden."

Christoph Dohmen, Dr. theol., Jahrgang 1957, ist Professor für Exegese und Hermeneutik des Alten Testaments an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg und Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission. Er hatte Gastprofessuren in Jerusalem und Rom inne, seine Arbeitsschwerpunkte sind Biblische Hermeneutik, Pentateuch-Forschung sowie Fragen zu Bibel und Kunst.

Band 26: Esra. Der Lehrer Israels

  • Autor: Thomas Willi
  • Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
  • Erscheinungsdatum: 2012
  • Seiten: 272

"Gestalt und Gestaltung verbinden sich im Falle des biblischen Esra aufs Engste. Als Lehrer Israels prägt er die Weise, wie sich das jüdische Volk nach seinem Vorbild zum Volk des göttlichen Wortes, der lebendigen Tora, entwickelte.

Über Esra informieren die biblischen Kapitel Esra 7 bis 10 und Nehemia 8. Eine sorgfältige Übertragung des hebräisch-aramäischen Texts leitet über zur Darstellung. Eingestreute Exkurse eröffnen den Blick in die Umwelt des Alten und Neuen Testaments. Die Wirkungsgeschichte konzentriert sich auf das apokalyptische und rabbinische Judentum und auf Beda als großen Ausleger des Mittelalters.

In dem »Doppelbuch« Esra-Nehemia tritt Esra als Gegengewicht zu dem solitär handelnden Nehemia auf. Die Frage nach dem Verhältnis dieser beiden, die Historiker seit langem irritiert, findet eine überraschende Lösung, wenn man die Tatsache ernst nimmt, dass nicht nur die geschilderten Personen, sondern auch das Buch selbst seine Geschichte hat."

Thomas Willi, Dr. theol., Jahrgang 1942, studierte Theologie und altorientalische Sprachen in Basel, Paris und Göttingen und war von 1994 an bis zu seiner Emeritierung 2007 Professor für Altes Testament und Judentumskunde an der Universität Greifswald und von 2004 bis 2007 geschäftsführender Direktor des Gustaf-Dalman-Instituts an der dortigen Theologischen Fakultät. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden die persische Epoche der Geschichte Israels, die christliche Hebraistik seit der Renaissance mit ihren jüdischen Quellen sowie eine in der Begegnung mit dem Judentum verwurzelte biblische Theologie.